
Unsere Leistungen
Unterstützung und Beratung von Angehörigen
Orientierung zu Pflegegrad, Leistungswegen und Organisation der Versorgung; ersetzt keine Rechts- oder Sozialberatung.

Für wen ist das?
Diese Beratung richtet sich an Angehörige, die plötzlich oder schleichend in die Pflegeverantwortung gewachsen sind und den Überblick suchen: nach einer Diagnose, vor dem ersten Pflegegrad-Antrag oder wenn die bisherige Lösung an ihre Grenze kommt. Sie müssen dafür kein Kunde sein; manchmal ist ein ordnendes Gespräch genau das, was als Erstes fehlt. Oft beginnt es mit einem Anruf und einer einzigen Frage. Daraus darf ein längeres Gespräch werden, muss es aber nicht. Und was Sie uns erzählen, behandeln wir vertraulich im Rahmen der gesetzlichen Pflichten; Einzelheiten regelt unsere Datenschutzerklärung. Vertrauen ist die Grundlage jeder guten Beratung.
Was wir übernehmen
Ein Orientierungsgespräch Wir hören Ihre Situation an und sortieren gemeinsam, was jetzt ansteht, was Zeit hat und was Sie getrost delegieren dürfen.
Leistungswege ordnen Pflegegeld, Sachleistung, Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege. Wir erklären, wie die Wege zusammenspielen, verständlich statt im Behördendeutsch.
Begleitung beim Pflegegrad-Antrag vom formlosen Antrag bis zur Vorbereitung auf die Begutachtung zuhause, mit ehrlichen Hinweisen, worauf es dabei ankommt.
Entlastung sichtbar machen Viele Ansprüche bleiben ungenutzt, weil niemand von ihnen weiß. Wir zeigen, was Ihnen zusteht und wie Sie es abrufen.
Grenzen ehrlich benennen Wir geben Orientierung aus der Pflegepraxis; Rechts- oder Sozialberatung ersetzen wir nicht und sagen klar, wann ein anderer Weg der richtige ist.
Vorbereitung auf Übergänge Krankenhausentlassung, neuer Pflegegrad, veränderte Wohnsituation. Vor solchen Schwellen hilft es, die nächsten Schritte einmal in Ruhe durchzusprechen.
So läuft es ab
Erstgespräch
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen, auch wenn noch nichts organisiert ist. Genau dafür ist dieses Gespräch da.
Gemeinsam ordnen
Im Gespräch oder beim Hausbesuch sortieren wir mit Ihnen, welche Leistungen und Leistungswege zu Ihrer Situation passen.
Nächste Schritte
Sie entscheiden, wie es weitergeht: mit einer klaren Vorstellung davon, was jetzt sinnvoll ist.
Der Einstieg ist so niedrigschwellig wie möglich: Sie rufen an, schildern kurz die Lage, und wir hören zu. Manchmal reicht dieses eine Gespräch; manchmal vereinbaren wir einen Termin bei Ihnen zuhause oder bei uns im Büro am Kielredder in Barsbüttel. Auf Wunsch führen wir das Gespräch auf Deutsch, Persisch oder Englisch. Sie entscheiden, wie weit die Begleitung gehen soll, und nichts davon verpflichtet zu einer Leistung bei uns. Auf Wunsch rufen wir zu einem vereinbarten Zeitpunkt zurück.
Nützlich für ein sortiertes Gespräch ist alles, was schon vorliegt: der Bescheid der Pflegekasse, Briefe des Medizinischen Dienstes, ein Pflegetagebuch oder der Entlassbrief der Klinik. Nichts davon ist Voraussetzung; bringen Sie mit, was da ist, den Rest sortieren wir zusammen. Oft beginnt die Beratung gerade dort, wo noch keine Unterlagen existieren, weil der Antrag erst bevorsteht; dann gehen wir die Schritte von vorn gemeinsam durch.
Unsere Beratung hat einen klaren Rahmen: Wir geben Orientierung aus der Pflegepraxis, zu Anträgen, Leistungswegen und Entlastung im Alltag. Rechtsberatung, Sozialberatung oder Entscheidungen der Kassen ersetzen wir nicht, und wo der Weg zur Pflegekasse, zum Pflegestützpunkt oder zu einer Anwältin der bessere ist, sagen wir das ausdrücklich. So bekommen Sie Rat, auf den Sie sich verlassen können, ohne falsche Zusagen.
Häufige Fragen zu dieser Leistung
Kostet die Beratung etwas?
Das Erstgespräch und die Orientierung darin sind kostenlos und unverbindlich, unabhängig davon, ob Sie danach Leistungen bei uns buchen. Uns ist wichtiger, dass Familien früh sortiert sind, als dass ein Vertrag entsteht.
Ersetzt das die Pflegeberatung nach Paragraf 7a?
Nein, sie ergänzt sie. Die Beratung nach Paragraf 7a ist ein eigener, kostenfreier Anspruch bei den Pflegekassen und Pflegestützpunkten. Wir beraten aus der täglichen Praxis der ambulanten Pflege und sagen Ihnen offen, wann der Weg zur Kasse oder zum Stützpunkt der bessere ist.
Beraten Sie auch, wenn die Pflege woanders läuft?
Ja. Manche Familien kommen nur mit Fragen zum Antrag oder zur Begutachtung. Wir helfen trotzdem, denn wer gut informiert ist, entscheidet besser, auch wenn die Entscheidung am Ende nicht auf uns fällt.
In welchen Sprachen ist die Beratung möglich?
Auf Deutsch, Persisch und Englisch. Gerade bei Anträgen und Bescheiden hilft es, die Dinge einmal in der eigenen Sprache erklärt zu bekommen.
Geht das Gespräch auch telefonisch?
Ja. Vieles lässt sich am Telefon klären, gerade wenn es schnell gehen muss. Für Fragen rund um den Alltag zuhause ist der Blick vor Ort durch nichts zu ersetzen; beides ist möglich.
Ihr nächster Schritt
Beratung zu dieser Leistung
Bringen Sie Ihre Fragen mit, so wie sie gerade sind: Im kostenlosen Erstgespräch sortieren wir gemeinsam, welche Schritte jetzt anstehen und welche warten können.
Oder rufen Sie uns direkt an: 040 302 389 46
